Es kann jedem einmal passieren: Das Geld reicht nicht für die zukünftigen Anschaffungen. Ob es ein neues Auto sein muss, das Sofa erneuert werden soll, die Fassade des Hauses mal wieder dran ist oder der Opa ins Pflegeheim soll, das vorhandene Vermögen ist überfordert. Ein Kredit muss her. Woher? Freunde und Bekannte hatte man mal, wenn man sie um Geld bittet. Kreditvermittler aus der Zeitungsanzeige – mitunter unseriös und teuer. Also doch zur Bank. Diese möchte aber gleich viele Unterlagen. Am besten ist es, man macht telefonisch einen Termin bei einem Bankberater fest. Dabei erfährt man gleich, welche Unterlagen mitzubringen sind und der Berater hat dann auch Zeit. Denn die brauchen beiden, der Berater und der Kunde. So ein Kredit-Beratungsgespräch kann schon mal 1,5 Stunden dauern, bis alles genau geklärt ist.

Zum Beratungsgespräch sollte der potenzielle Kunde mitbringen: Personalausweis, die letzten drei Gehalts- oder Lohnzahlungsnachweise, Aufstellung sämtlicher Kreditkarten mit der beanspruchten Summe. Der Berater wird vom Kunden eine Genehmigung unterschreiben lassen, dass er die Daten des Kunden elektronisch speichern darf. Das ist neu. Eine Unterschrift muss der Kunde dafür leisten, dass eine Schufa-Auskunft eingeholt werden darf. Übrigens, wer diese verweigert oder negative Schufa hat, wird entweder gar keinen Kredit bekommen oder abnormal hohe Zinsen zahlen müssen. Der Bankkunde sollte auch zu jedem Eintrag bei der Schufa eine Auskunft an den Bankberater geben können. Wofür wurde der Kredit über xxx € verwendet, warum existieren xx Kreditkarten, was macht man mit 3 Mobilfunkverträgen usw. der Kunde hat durchaus das Gefühl, sich entblättern zu müssen. Damit wollen sich die Banken vor Verlusten absichern.

 

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